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Bürgerinitiative
Zukunft Rattenkirchen
Für den Schutz unserer Heimat - und ein lebens-und liebenswertes Rattenkirchen
Unsere Heimat bewahren für uns und zukünftige Generationen
Für den Schutz unserer Heimat -
und für ein lebens- und liebenswertes Rattenkirchen
Wir sind nicht gegen Windkraft.
Wir sind gegen Maßlosigkeit. Windkraft kann ein sinnvoller Teil der Energiewende sein. Aber Windräder mit 280 Metern Höhe sind keine normale technische Entwicklung mehr – sie sind eine Mega-Technologie, die unseren Lebensraum massiv verändert. Unsere Heimat darf nicht zur Industriezone werden. Natur, Landschaft, Gesundheit, Lebensqualität und der Schutz des ländlichen Raums müssen mehr zählen als rein technische Maximalplanung. Darum setzen wir uns ein: für eine Energiewende mit Maß, Vernunft und Respekt vor den Menschen vor Ort.
Windkraft: sinnvoll, wenn sie maßvoll geplant wird:
Höhe: nicht höher als der Rameringer Kirchturm
Preis: wirtschaftlich tragfähig - ohne Subventionen! <<< mit KI generiertes Symbolbild: so fühlt es sich an, wenn industrielle Großtechnik das Maß verliert und eine gewachsene Landschaft dominiert.
Veranstaltung der Bürgerinitiative
- Zukunft Rattenkirchen -
Heimat ist nicht erneuerbar
Das Märchen vom sauberen Strom

Fast 200 Besucher und Antworten au viele Fragen, die in der öffentlichen Debatte kaum gestellt werden.

Ein Abend mit Josef Erhard,
Förster A.D.
Der Saal des Gasthauses Pointvogel in Obertaufkirchen war am 16. Juli 2026 mit fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Nah und Fern sehr gut gefüllt. Das große Interesse zeigte sich nicht nur während des Vortrags, sondern auch in der anschließenden lebhaften Diskussion.
Der langjährige Förster a. D. und Waldexperte Josef Erhard zeigte in einer informativen und anschaulichen Präsentation, welche Eingriffe mit dem Bau von Windkraftanlagen im Wald verbunden sein können.
Dabei ging es unter anderem um Rodungen, Bodenverdichtung und Wegebau, um die notwendige Infrastruktur sowie um mögliche Auswirkungen auf Waldökosysteme, Tiere, Menschen, Trinkwasser und Landschaftsbild.
Besonders interessant war der Abend deshalb, weil Josef Erhard zahlreiche Aspekte ansprach, die in der öffentlichen Debatte über Windkraft häufig zu kurz kommen.
Denn bei der Diskussion um erneuerbare Energien darf eines nicht vergessen werden:
- Energie mag erneuerbar sein.

- Unsere Heimat ist es nicht.
Wer mehr darüber erfahren möchte, welche Folgen großdimensionierte Windkraftprojekte für Wald, Landschaft und unseren unmittelbaren Lebensraum haben können, ist herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Bürgerinitiative Zukunft Rattenkirchen

Für Information. Für Transparenz. Für unsere Heimat.
Mach mit und unterstütze unsere Initiative!
Melde dich bei uns, wenn du uns unterstützen und /oder aktiv mitwirken möchtest: info@BI-Zukunft-Rattenkirchen.de








Broschüre Windenergie
Die KENT-DEPESCHE
"Die Dunkle Seite der Windenergie
- Ein kritischer Realitäts-Check"
bekommst du bei uns.

Informationsveranstaltung vom 29.06.2026

Unsere offenen Fragen

Am 29.06.2026 fand im Bürgerhaus Rattenkirchen eine Informations-Veranstaltung zur geplanten Windenergie-Nutzung im Ortsteil Ramering statt.


Wir begrüßen jede sachliche Information. Gleichzeitig hat die Veranstaltung aus unserer Sicht leider mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden konnten, zumal an diesem Abend der Eindruck entstand, dass Fragen als eher störend empfunden wurden. Es war ja auch keine Fragerunde, sondern eben ein Informations-Abend.
Solange diese Fragen nicht vollständig, nachvollziehbar und schriftlich beantwortet sind, fordern wir einen Stopp aller weiteren Schritte zur Flächensicherung, Projektentwicklung oder Vertragsbindung.


"Keine Planung" - aber bereits gesicherte Standorte?
Besonders klärungsbedürftig ist die Aussage, es gebe „keine Planung“, während gleichzeitig gesagt wurde, für drei Windräder sei der Standort bereits gesichert.
In der Veranstaltung wurden zwar Vorranggebiete gezeigt, jedoch nicht die aktuell gesicherten Flächen oder konkreten Flurstücke. Auch die gezeigten Visualisierungen bezogen sich offenbar nicht auf die aktuell möglichen bzw. gesicherten Standorte.
Wenn bereits Flächen gesichert wurden, ist das für die betroffenen Bürger keine Nebensache. Dann wurde ein wichtiger Schritt vorbereitet, bevor die Öffentlichkeit vollständig informiert wurde.
Wir möchten deshalb schriftlich geklärt wissen:
  • Was genau wurde bereits beschlossen, vorbereitet oder vertraglich gesichert?
  • Welche Flächen, Flurstücke und Ortsteile sind konkret betroffen?
  • Was bedeuten die genannten „Gestattungsverträge“ aus dem Jahr 2024?
  • Wer sind die Vertragspartner dieser Gestattungsverträge?
  • Was bedeutet die Aussage genau, Rattenkirchen sei mit 7 % der Fläche vertreten?
  • Warum wurden nur Vorranggebiete gezeigt, nicht aber die aktuell gesicherten Flächen?
  • Auf welche Standorte bezogen sich die gezeigten Visualisierungen?
  • Wer trägt die Risiken für Landschaft, Lebensqualität, Wertverlust, Rückbau und Dorffrieden?
Ohne Zustimmung der Menschen vor Ort darf es keine Planung dieser Größenordnung geben
Wir sind nicht gegen erneuerbare Energien. Aber wir sind gegen Vorentscheidungen im Hintergrund. Eine Planung dieser Größenordnung braucht vollständige Transparenz, klare Fakten, echte Bürgerbeteiligung und die Zustimmung der Menschen vor Ort.
Wichtige Informationen für alle Verpächter, Pächter, Bürgermeister und Gemeinderäte, ...

Sittenwidrige Pachtverträge?

Viele Pacht- und Mietverträge für Windkraft- oder PV-Flächen könnten sittenwidrig und damit nichtig sein. Wenn Pacht- oder Mietzinsen in einem auffälligen Missverhältnis zum objektiven Wert der Flächennutzung stehen und weitere Umstände hinzukommen, steht nicht nur ein „schlechter Vertrag“ im Raum, sondern der Verdacht der Sittenwidrigkeit nach § 138 BGB.

Die mögliche Folge: Nichtigkeit des gesamten Vertrages. Für Verpächter, Pächter, Bürgermeister und Gemeinderäte ist das ein erhebliches rechtliches, wirtschaftliches und politisches Risiko.
ein Vortrag von Prof. Dr. Andreas Schulte
Und im Hintergrund läuft die sogenannte

"Kommunale Flächensicherung"

- das "Flächenpooling für Windenergie-Projekte"


Unsere wichtigsten Erkenntnisse dazu findest du hier:
Hier wird nicht einfach Windkraft geplant. Hier wird unsere Landschaft industriell umgewidmet – und das darf nicht hinter dem freundlichen Begriff ‚kommunale Flächensicherung‘ versteckt werden.
Wer zuerst Flächen sichert und erst danach die Bürger umfassend beteiligt, schafft keine Demokratie – er schafft Fakten.


Die kommuniale Flächensicherung
Die uns vorliegnde Präsentation zeigt ziemlich klar, worum es wirklich geht: Nicht um eine offene Bürgerdiskussion, sondern um Flächensicherung. Also um den ersten entscheidenden Schritt, damit später Windindustrie-Projekte überhaupt realisiert werden können. Die betroffenen Bürger sollen offenbar erst dann richtig eingebunden werden, wenn Eigentümer, Flächenpooling, Pachtlogik und Projektierer bereits weitgehend vorbereitet sind. Genau hier müssen wir als BI massiv einhaken.
Der kritischte Punkt
Der kritischste Punkt ist: Es wird von „kommunaler Steuerung“, „Dorffrieden“ und „Bürgerwind“ gesprochen – tatsächlich geht es aber um die wirtschaftliche Zugriffssicherung auf unsere Landschaft. Die Gemeinde soll Flächen bündeln, Eigentümer sollen Verträge unterschreiben, Projektierer sollen später ausgewählt werden. Das klingt sauber und geordnet, aber es schafft Fakten, bevor die gesamte Bevölkerung wirklich gefragt wurde.
Wir müssen klar sagen:
Nicht nur Grundstückseigentümer sind betroffen. Betroffen sind alle Menschen, die hier leben. Wer 280 Meter hohe Industrieanlagen in die Landschaft stellt, verändert nicht nur ein paar Ackerflächen. Er verändert Heimat, Landschaftsbild, Natur, Lebensqualität, Ruhe, Immobilienwerte, Dorffrieden und das Sicherheitsgefühl der Menschen. Das lässt sich nicht mit Pachtzahlungen und ein paar Beteiligungsmodellen schönrechnen. Besonders kritisch ist diese Verharmlosung über Flächenbedarf. Da wird mit Quadratmetern für Fundament, Kranstellfläche und Zuwegung argumentiert. Aber die reale Wirkung ist riesig: Rotorüberflug, Schattenwurf, Schall, Nachtbefeuerung, Zuwegungen, Kabeltrassen, Baustellenverkehr, Rodungen, Eingriffe in Boden und Landschaft. Die Rechnung „nur ein paar tausend Quadratmeter“ ist Augenwischerei. Auch der Begriff „Bürgerwind“ muss hinterfragt werden. Bürgerwind klingt nach Gemeinschaft. In Wahrheit profitieren oft einige wenige Eigentümer, während viele andere die Belastungen tragen. Wer genau verdient? Wer trägt den Wertverlust? Wer lebt später mit Schall, Schatten und optischer Dominanz? Wer bekommt Rendite – und wer bekommt 280 Meter Technik vor die Haustür? Und beim sogenannten Flächenpooling müssen wir besonders wachsam sein. Das wird als fair verkauft. Aber es kann massiven sozialen Druck erzeugen: Eigentümer gegen Nicht-Eigentümer, Profiteure gegen Betroffene, Gemeinde gegen Bürger, Nachbarn gegen Nachbarn. Das ist kein Dorffrieden. Das ist der Einstieg in eine Spaltung des Dorfes.
Wir sind nicht gegen erneuerbare Energien. Aber wir sind gegen eine Mega-Technologie, die unseren Lebensraum überrollt, während man uns erzählt, es gehe um Dorffrieden, Beteiligung und Gemeinwohl. Gemeinwohl beginnt mit Wahrheit, Transparenz und echter Zustimmung der Betroffenen.
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Dein Ansprechpartner:

Cornelia Aigner
info@BI-Zukunft-Rattenkirchen.de

Tel. 0176 76 4928 77
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